Anlass für die größte Neuerung dieser Woche war ein einzelnes Bild: Es kam um 180 Grad gedreht in der Prüfung an, und weder das Mitglied noch wir konnten es richtig herum stellen. Das geht jetzt – und wenn wir schon dabei waren, haben wir den Zuschnitt gleich mitgebaut.

Neu: Bilder drehen

Unter jedem Bild in deinem Album, in deinen Galerien und an den Intim-Bildern findest du zwei Knöpfe: und . Ein Klick dreht das Bild um eine Vierteldrehung nach links oder rechts, so oft du willst. Handyfotos, die quer oder kopfüber gelandet sind, stehen damit in ein paar Sekunden wieder richtig.

Eine neue Prüfung braucht ein gedrehtes Bild nicht. Es ist dasselbe Bild mit denselben Pixeln, nur anders herum; die Einstufung bleibt, wie sie war, und dein Bild ist sofort wieder sichtbar. Einzige Ausnahme: Bilder, die das Team gesperrt hat, lassen sich nicht drehen.

Neu: Zuschneiden vor dem Hochladen

Wenn du ein Bild fürs Album oder eine Galerie auswählst, siehst du es jetzt zuerst in einem Rahmen mit vier Eckgriffen. Zieh an den Ecken, um den Ausschnitt zu wählen, und zieh im Rahmen, um ihn zu verschieben. Du kannst frei zuschneiden oder ein festes Format nehmen – 1:1, 3:4 oder 4:3 – und das Bild an derselben Stelle auch gleich drehen. Wer lieber die Tastatur nimmt: Die Pfeiltasten verschieben den Rahmen, mit Umschalt ändern sie seine Größe.

Warum nur vor dem Hochladen und nicht auch später? Weil unsere Prüfung genau das Bild sehen soll, das hinterher in deinem Profil erscheint. Ein nachträglich zugeschnittenes Bild wäre ein neues Bild und müsste noch einmal durch die Prüfung. Wenn dir ein Ausschnitt später nicht mehr gefällt, lade das Foto einfach neu hoch und schneide es dabei anders zu.

Ehrlich dazugesagt: Intim-Bilder und Bilder im Chat gehen weiterhin direkt hoch, dort gibt es noch keinen Zuschnitt. Und wer nichts zuschneiden will, klickt einfach weiter – dann geht das Foto so hoch wie bisher.

Verbessert: „Orte“ im Menü – und ein Menü fürs Tablet

Die Ortsseiten gab es, aber man musste wissen, wo sie sind. Jetzt steht Orte im Menü, neben Aktuelles und Radio. Der Block heißt dort nicht mehr „Entertainment“, sondern schlicht „Mehr“ – unter Unterhaltung passten die Orte nicht so recht.

Beim Nachsehen ist uns etwas Peinliches aufgefallen: Auf Tablets gab es gar keine Navigation. Die Seitenleiste erscheint erst auf großen Bildschirmen, die Menüzeile am unteren Rand endete aber schon bei Handybreite. Dazwischen blieb nur die Kopfzeile. Die untere Menüzeile gilt jetzt für alles unterhalb der Seitenleiste, der Radio-Player sitzt darüber statt dahinter.

Auf den Ortsseiten selbst füllen die Mitglieder-Kacheln am Handy jetzt die ganze Breite: drei nebeneinander statt zweieinhalb mit einem leeren Drittel rechts.

Behoben: zwei Kleinigkeiten

Im Videoanruf stand „Verbindung wird aufgebaut“ während des ganzen Gesprächs neben der laufenden Gesprächsdauer. Die Verbindung war längst da, nur der Hinweis wusste es nicht. Er verschwindet jetzt, sobald ihr euch seht.

Und bei den Schaltern in den Einstellungen wurde eine lange Beschriftung am Handy mit „…“ abgeschnitten – ausgerechnet beim Schalter für die Tarnung fehlte dadurch der Name, unter dem die App auf dem Home-Bildschirm erscheint. Die Beschriftungen brechen jetzt um.

Wenn dir etwas auffällt: Der Knopf „Fehler melden“ steht auf jeder Seite ganz unten, und unter Konto › Meine Anfragen siehst du, was daraus geworden ist.