Heute sind zwei Dinge fertig geworden, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben. Beim zweiten schon: In beiden ging es um die Frage, wie viel wir von dir verlangen dürfen, damit etwas funktioniert.

Die Altersprüfung läuft ab jetzt bei uns

Eine Plattform mit Bildern für Erwachsene muss wissen, dass ihre Mitglieder erwachsen sind. Der übliche Weg dafür ist ein Dienstleister: Du wirst weitergeleitet, lädst dort deinen Ausweis hoch, und was danach mit den Daten passiert, steht in der Datenschutzerklärung einer Firma, die du nicht kennst.

Wir haben lange nach so einem Anbieter gesucht und dabei gemerkt, dass uns der Weg selbst nicht gefällt. Also machen wir es selbst.

So läuft es ab: Du fotografierst deinen Ausweis. Die Nummer und die Zeile mit den Zeichen darunter deckst du vorher selbst ab, mit einem Werkzeug, das direkt im Ablauf sitzt – wir brauchen sie nicht, und ohne den Balken lässt der Browser gar nichts erst los. Dann kippst du den Ausweis ein paar Sekunden vor der Kamera, damit man sieht, dass er echt ist und kein Ausdruck. Zum Schluss ein kurzes Selfie-Video mit zwei Kopfbewegungen, die wir dir vorgeben; sie werden für jeden Vorgang neu ausgelost, damit klar ist, dass die Aufnahme in diesem Moment entsteht.

Die Dateien landen verschlüsselt in einem eigenen Bereich mit eigenem Schlüssel, getrennt von allen anderen Bildern der Plattform und außerhalb der Sicherungen. Öffnen kann sie nur, wer das Prüfrecht persönlich hat – nicht „das Team“, sondern eine benannte Person. Jeder Zugriff wird protokolliert.

Und dann sind sie weg. Nicht nach einer Frist, sondern in dem Moment, in dem die Entscheidung fällt. Was dauerhaft bleibt, ist ein Eintrag ohne ein einziges Bild: wann geprüft wurde, von wem, mit welchem Ergebnis, welche Art von Dokument es war und aus welchem Land. Dieser Eintrag lässt sich nicht nachträglich ändern – jeder hängt rechnerisch am vorherigen, eine Änderung würde die Kette zerreißen und fiele sofort auf. Wir brauchen ihn, um gegenüber Behörden belegen zu können, dass wir geprüft haben.

Verifiziert siehst du Bilder ab 16, trägst das Verifiziert-Zeichen im Profil und kannst bei der Bildprüfung der Community mitmachen.

Zwei Dinge sagen wir dazu offen. Erstens: Eine Person aus unserem Team sieht deinen Ausweis beim Prüfen. Das ist der Punkt, nicht das Gegenteil – jemand muss hinschauen, und wir finden es ehrlicher, wenn das jemand ist, der hier Verantwortung trägt, als eine Firma, die wir dir nur als Namen nennen können. Zweitens: Das ist eine Übergangslösung mit Ansage. Wenn wir einen Prüfanbieter finden, der zu uns passt, kann der Weg wechseln, ohne dass sich für dich etwas ändert.

Premium verlängert sich nicht

Die zweite Entscheidung ist schneller erzählt: Es gibt bei DaddyBoy kein Abonnement.

Du buchst einen Zeitraum – einen Monat, drei oder zwölf –, bezahlst ihn einmal, und danach passiert nichts mehr. Kein Abbuchen im nächsten Monat, keine stille Verlängerung, kein Kündigungsknopf, den du suchen musst. Wenn die Zeit abläuft, bist du wieder Free-Mitglied. Dein Profil, deine Chats und dein Verifiziert-Zeichen bleiben dir.

Der Grund ist unspektakulär: Fast jeder kennt das Abo, das man seit zwei Jahren zahlt und längst vergessen hat. Das ist ärgerlich, wenn es einem passiert, und es ist kein gutes Fundament für eine Plattform, auf der Leute gern sind. Planbare Einnahmen sollen daher kommen, dass jemand wiederkommt, nicht daher, dass er das Kündigen vergisst.

Praktisch heißt das: Unter Konto › Mitgliedschaft steht, bis wann deine bezahlte Zeit läuft und wie viele Tage das noch sind. Eine Woche vorher schicken wir dir eine Mail – nicht als Warnung vor einer Abbuchung, die es nicht gibt, sondern damit das Ende dich nicht überrascht. Und wenn du früher verlängerst, wird die neue Zeit hinten angehängt: Dir geht kein Tag verloren, weil du rechtzeitig dran warst.

Premium ist noch nicht buchbar, wir binden gerade die Bezahlung an. Als Gründungsmitglied verlierst du dadurch nichts – deine Frist läuft erst, wenn es losgeht.

Wie immer

Wenn dir etwas auffällt oder fehlt: Unter Hilfe & Kontakt erreichst du uns, der Knopf „Fehler melden“ steht auf jeder Seite ganz unten, und unter Konto › Meine Anfragen siehst du, was daraus geworden ist.